Die 1624 wurde Ende 1979 eingeführt und konzipiert als „16/24-Spur-Mischpult für die 1980er Jahre". Das Pult folgte der Philosophie des „Split Format", das es dem Toningenieur und dem Produzenten ermöglichte, Seite an Seite am Pult zu arbeiten, wobei der Produzent sicher den Monitor-Mix auf der rechten Seite des Pultes experimentieren konnte, während sich der Toningenieur auf das konzentrierte, was von den Eingängen auf der linken Seite auf Band ging.
Das Pult wurde in einem neuen modernen Gestell aufgebaut und verwendete zum ersten Mal flache Flachbandkabel für die Bussverkabelung anstelle von harten Motherboards sowie neue Arten von Potentiometern und Schaltern, die präziser funktionieren. Es wurden auch neue Bedienknöpfe verwendet, die zum ersten Mal speziell für Soundcraft angefertigt wurden, anstelle der Standardknöpfe früherer Pultmodelle.
Die Funktionen ähnelten dem 3B-Modell, waren aber stärker in die Hauptmodule integriert, um die Fertigung zu erleichtern. Es gab einen Meterbridge, der über dem Pult zu „schweben" schien und nur Messinstrumente enthielt, anstelle der Routing-Schalter des 3 und 3B. Das Routing auf der 1624 war in die Eingangsmodule integriert. Der Ausgabebereich verfügte über den umfassendsten Monitor-Bereich bisher, mit einem Drei-Band-EQ mit regelbarem Mittenbereich und einer einzigartigen Anordnung von schwebendem Pan und Aux-Sends, die entweder den Gruppen zur Subgruppenbildung oder dem Monitor-Bereich zur Aufnahme zugeordnet werden konnten.
Obwohl das Pult nur 16 Gruppen hatte, war 24-Spur-Aufnahme über automatische Patchbay-Normalisierung möglich, und ein optionales 24-Spur-Monitor-Modul war erhältlich, das 8 einfache Monitor-Rückführungen enthielt.
Die Bandschnittstelle befand sich auf integrierten EDAC-Steckern, die für die direkte Schnittstelle mit den Soundcraft 760er-Serie-Bandmaschinen konzipiert waren.


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