Die 2400, die 1981 auf den Markt kam, war ein direktes Upgrade der 1624-Konsole und berücksichtigte Rückmeldungen von Nutzern dieser beliebten Konsole. Soundcraft setzte weiterhin auf das „Split"-Format für Recording-Konsolen. Das alternative „In-Line"-Format gewann zwar an Bedeutung, doch Soundcraft war der Ansicht, dass diese Arbeitsweise verwirrend und unübersichtlich war. Die Konsole erzielte großen kommerziellen Erfolg durch die Kombination mit der 762 24-spur-/2-Zoll-Bandmaschine von Soundcraft Magnetics. Im ersten Jahr allein wurden über 100 2400er verkauft, und die Konsole verkaufte sich bis 1986 weiterhin gut. 1985 erhielt sie einen optischen Update – vom braunen zum dunkelgrauen Design, was dem Rest der Produktpalette entsprach.
Die wichtigsten Unterschiede zur 1624 waren das vollständige 24-Bus-Routing von jedem Eingang sowie die vollständige 24-Spur-Überwachung als Standard. (Eine 16-Spur-Monitorversion war weiterhin zu günstigerem Preis erhältlich).
Die Meterbridge war wahlweise mit VU-Metern für jede Spur oder mit einer hochmodernen 40-Segment-LED-Bargraph-Überbrücke erhältlich. Diese verfügte über global schaltbare Peak- oder VU-Charakteristik, ein Phasenkohärenz-Messinstrument und einen einzigartigen 27-Band-Modus mit 1/3-Oktaven-Spektrumanalysator, der den Stereo-Mix analysierte.
Ein VCA-Fader- und Mute-Automatisierungssystem war erhältlich, das die damalige Technologie nutzte, die es erforderlich machte, die Automatisierungsdaten auf einer freien Spur des Mehrspurband-Rekorders zu speichern. Von diesen Systemen wurden nur sehr wenige hergestellt.


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